Auch das interne Berichtswesen kann nicht losgelöst vom externen Berichtswesen betrieben werden. So muss das Zusammenspiel von externer Ist-Berichterstattung, Budgetierung und (Re-)Forecast bedacht werden, um valide Plan-Ist-Vergleiche zu ermöglichen. Darüber hinaus baut die (konsolidierte) Planung idealer Weise auf den berichteten Ist-Daten auf. Unter Konsistenzgesichtspunkten und zur Schaffung erhöhter Effizienz sind einheitliche Positionspläne (Ist und Plan) und integrierte Systeme anzuraten. Aufgrund der so geschaffenen Planungsqualität sind hochwertige Simulationen und Analysen möglich. Dabei ist stets auf schlanke Prozesse und schnelle Information der Entscheidungsträger zu achten.
Spezielle Berichtsarten, wie beispielsweise das Cash-, Human Resources- oder auch IT-Reporting, bedürfen zwar anderer (und teilweise nicht-finanzieller) Informationen – aber auch diese müssen konzernweit einheitlich und konsistent erhoben werden. Hier kann eine Anbindung an das Finanzberichtswesen genutzt werden, um Synergiepotenziale zu heben.
Wertorientierte Steuerung basiert auf geeignet definierten Kennzahlen. Zur erfolgreichen Unternehmenssteuerung sollten diese sowohl intern als Zielgröße herangezogen als auch in die Anreizsysteme eingebunden werden. In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel Auswirkungen von IFRS-Änderungen auf variable Vergütungssysteme zu beachten und falls nötig per Konversionen zu korrigieren. Eine Anbindung an das externe Berichtswesen schafft darüber hinaus die notwendige Transparenz und stärkt die Akzeptanz der Spitzenkennzahl. Ein weiterer Aspekt wertorientierten unternehmerischen Handelns ist die regelmäßige Analyse des Portfolios, wobei insbesondere konsolidierte Plan-Kapitalflussrechnungen des internen Berichtswesens zugrunde gelegt werden.
